GRIMM Lass uns flüchten, z.B. in den deutschen Wald

GRIMM Lass uns flüchten, z.B. in den deutschen Wald

Die Welt ist groß und weit und furchterregend. Schreckliche Dinge passieren, Furcht und Elend schlagen einem allerorten entgegen und nirgends ist man sicher. Wie gut, dass es den deutschen Wald gibt, in dem das Wünschen noch immer geholfen hat. Dorthin lässt es sich gut fliehen, da steht ein kleines Häuschen, nichts wie rein in die gute alte Zeit und von innen die Tür verriegelt. Dann pfeift man sich ein fröhlich Liedchen und lässt alles Unheil hinter sich. Der Wolf sagt artig dem Jäger guten Tag, die Zwerge kommen singend vom Bergbau nach Hause und die Tauben gurren ihr Ruggediguh. Doch auch hier wird gelogen, gequält und gemordet und auf der Hochzeit muss die böse Stiefmutter in glühenden Pantoffeln so lange tanzen, bis sie tot umfällt. Schon hinter der nächsten deutschen Eiche kann es mit der Romantik zu Ende sein.

Mit Sophie Wendt, Axel Röhrle, Tobias Schormann, Lorenz Seib

von Jakob Fedler, Lorenz Seib und Ensemble Regie Jakob Fedler Kostüme Claudia Karpfinger, Katharina Schmidt Bühne Lorenz Seib Licht Barbara Westernach Regieassistenz Kalinca Vicente Fotos Franz Kimmel

Uraufführung:
16. Juni 2018; 20:30 Uhr, im TamS Theater, München

weitere Termine:
bis 27. Juli 2018 · Mi bis Sa · jeweils 20:30 Uhr

© TamS Theater am Sozialamt, Fotos: Franz Kimmel

 Fotos: Franz Kimmel

Fotos: Franz Kimmel